Bruni-Brennerei Brennkessel

Brennerei


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Firmenchronik

Eine kleine Firmenchronik soll die wichtigen Veränderungen aufzeigen, welche die Brennerei in all den Jahren seit ihrer Gründung im Jahre 1974 durchlaufen hat.

2013
Die Zeit ist reif für einen Wechsel in unserer Unternehmensstruktur. Die Brennerei welche bis jetzt als Einzelfirma geführt wurde, wird ab 1. Januar 2013 in eine GmbH umgewandelt. Mit Ausnahme der Rechtsform bleibt alles andere aber so wie es war.

Durch den eher mässigen Obstertrag im Herbst 2012 ist unsere Brennerei im Winterhalbjahr nicht voll ausgelastet. Somit werden diverse Reparaturen und Revisionen ausgeführt. Der Frühling beginnt vielversprechend, bei warmen Temperaturen stehen unsere Obstbäume in voller Blüte. Leider schlägt noch während der Blütezeit das Wetter um und bringt uns viel Regen und kühle Temperaturen. Eine gute Obsternte wird also erneut nicht zu erwarten sein.

Ende Juni nehmen wir erfolgreich mit zwei Edeldestillaten an der nationalen Edelbrandprämierung, der Distisuisse teil. Die beiden eingereichten Destillate Bernerrosen und Grappino di moscato erhalten in ihrer Kategorie jeweils die Silbermedaille.

2011
An der diesjährigen Edelbrandprämierung der Distisuisse, durchgeführt unter dem Patronat der Eidgenössischen Alkoholverwaltung, nahmen 70 Brennereien aus der ganzen Schweiz teil. Insgesamt wurden 410 verschiedene Destillate an der wichtigsten Leistungsschau der Schweizer-Brennereiszene eingereicht und von einer fachkundigen Jury verkostet und bewertet.

Darunter auch unser Grappino di moscato, welcher mit insgesamt 94,25 Punkten von maximal 100 möglichen Punkten als Gesamtsieger in der Kategorie Traubentrester / Grappa mit Gold ausgezeichnet wurde.

Über alle Kategorien hinweg erreichte dieses Edeldestillat die zweithöchste Punktzahl aller prämierten Destillate.

Auch das zweite Destillat, welches von uns eingereicht wurde, erhielt eine Auszeichnung. Das Amsoldinger „Röteli“, ein feiner Kirschenlikör, wusste mit 86,5 Punkten der Jury ebenfalls zu gefallen und wurde in seiner Kategorie mit Silber ausgezeichnet.

2010
Fertigstellung des Umbaus unserer Gewerbeliegenschaft im Frühling 2010 und Bezug der neuen Wohnungen.

2009
Ein wichtiges Jahr mit sehr vielen Veränderungen für unsere Brennerei. Der Wohnteil unserer Gewerbeliegenschaft an der Hurschgasse 11 wird komplett abgerissen und neu aufgebaut.

Dadurch werden im Erdgeschoss neue Gewerberäume geschaffen und wir erstellen ein komplett neues „Treberwurst-Stübli“ mit integrierter Küche und einer rollstuhlgängigen WC-Anlage. Mitte November 2009 wird das neue „Stübli“ mit dem Start der Treberwust-Saison erfolgreich eingeweiht.

Dank den baulichen Veränderungen ist es uns auch möglich, das gemütlich eingerichtete Stübli für private Anlässe zu vermieten.

2008
Die Brennerei Bruni ist weiter auf Goldkurs. Im Herbst 2008 werden an der Prämierung des Schweizer Schnapsforums in Zürich sämtliche vier eingereichten Edeldestillate mit Gold ausgezeichnet. Es sind dies. Williams, Vieille-Prune, Vieille-Poire und Marc Sélection Spécial.

2007
An der Schnapsprämierung des Obstverbandes BESOFrisch erhält die Brennerei für ihre eingereichten Destillate Abricot und Amaretto die goldene Auszeichnung.

2006
Die Brennerei nimmt wiederholt an der Schnapsprämierung des Schweizer Schnapsforums teil und erhält für alle 3 eingereichten Destillate die goldene Auszeichnung. Mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurden: Härdöpfeler, Marc und der Oberländer Chrütertrunk.

Zum ersten Mal bieten Brunis an der NeuLand-Ausstellung in Thun an ihrem Stand auch portionenweise Treberwürste an, welche direkt am Ausstellungsstand durch die Besucher verzehrt werden können. Das neue Angebot findet bei den Ausstellungsbesuchern grossen Anklang und wird auch für die nächsten Jahre beibehalten.

2004
Das Jubiläumsjahr zum 30-jährigen Bestehen der Brennerei Bruni wird am 28. August mit einem Tag der offenen Tür begangen. Im September nimmt die Brennerei wiederum erfolgreich an einer gesamtschweizerischen Schnapsprämierung, durchgeführt durch das Schweizer Schnapsforum, in Zürich teil, und erhält für die zwei eingereichten Edeldestillate Gute Luise und Caramel-Likör die goldene Auszeichnung. So wurde in der Presse über unser Jubiläum geschrieben.

2002
Am 1. Mai 2002 übergeben Walter und Martha Bruni die Brennerei in die Hände von ihrem Sohn André, der die Brennerei von nun an mit tatkräftiger Unterstützung seiner Eltern weiterführt.
Im selben Jahr nimmt die Brennerei Bruni zum ersten Mal an einer Schnapsprämierung teil und erhält für das eingereichte Destillat „Bernerrosen“ die goldene Auszeichnung.

2001
Nach einem Praktikum auf einem Weingut in Argentinien durch André Bruni wird das Weinsortiment merklich ausgebaut und um einige erstklassige Weine aus aller Welt erweitert.

1995
Die grosse Nachfrage nach dem Treberwurstessen hat zur Folge, dass im Sommer das ehemalige Tenn in das heutige „Treberwurststübli“ umgebaut wird.

1992
Das Stadthalteramt Thun erteilt der Brennerei als einem der ersten Betriebe in der Schweiz, das so genannte „30er Patent“. Damit ist es nun möglich das beliebte Treberwurstessen während den Wintermonaten im öffentlichen Rahmen durchzuführen.

1991
Umbau des ehemaligen Pferdestalles in das heutige „Schnapslädeli“. Neben dem Spirituosen-Sortiment führt die Brennerei neu auch einige gute Schweizer Weine im Sortiment.

1986
Neben den selbsthergestellten Edeldestillaten wird das Verkaufssortiment durch einige Markenspirituosen in original Flaschenabfüllung ergänzt.

1982
Das Sortiment der Edeldestillate wird laufend erweitert und schon bald kann Walter Bruni nach mehreren Versuchen und Experimenten seine eigene Kräutermischung patentieren lassen, welche bis heute nach einem streng gehüteten Geheimrezept hergestellt wird.

1980
Der Kundenkreis nimmt ständig zu und wächst auf mehrere tausend feste Stammkunden. Stolz stellen Brunis fest, dass ihr Name bis weit über die Region hinaus als Inbegriff einer modernen Brennerei gilt, die qualitativ hochwertige Edeldestillate herstellt.

1978
Aufgabe des vorher nebenbei zur Brennerei geführten Landwirtschaftsbetriebes und Umbau des Kuhstalles in eine moderne Lohn- und Gewerbebrennerei. Anschaffung einer neuen, hochmodernen Brennereianlage mit insgesamt 3 Brennkesseln.

1974
Kauf einer fahrbaren Brennerei durch Walter und Martha Bruni und Gründung der Brennerei W. Bruni in Amsoldingen.
Am 4. März 1974 nimmt Walter Bruni seine Brennerei zum ersten Mal in Betrieb und destilliert an jenem Tag die ersten paar Liter „Bätzi“ für einen Kunden aus dem Dorf. Neben der Brennerei bewirtschaften Brunis zusätzlich den kleinen Bauernbetrieb, den Walter Bruni von seinen Eltern übernommen hat. In den ersten 3 Monaten fährt er mit seiner Brennerei noch von Bauernhof zu Bauernhof, entschliesst sich dann jedoch zur Einrichtung einer stationären Brennerei. Die Hauptkundschaft besteht vor allem aus Bauern aus dem Thuner Westamt.